Star und Diva

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Star Marlene D.

Star Marlene D.

Weshalb Marlene D.?

In meinen ersten Portraitzeichnungen faszinierte mich Marlene D.. Sie wurde in Hollywood zum Star, dem Frauentyp „die Dietrich“, geformt. Das glatte maskenhafte Gesicht verbarg ihre eigentliche Persönlichkeit.  Zu ihrem Altern hatte sie ein gestörtes Verhältnis. Das faltige alternde Gesicht, den „Verfall“, wollte sie ihren Fans nicht „zumuten“. Sie verkroch sich bis zu ihrem Tode in ihrer Pariser Wohnung vor der Öffentlichkeit.

Diva Marlene D.

Diva Marlene D.

Welche Karriere hätte sie wohl in Nazi-Deutschland gemacht: als blonde langweilige deutsche Maid zum Vorbild für die deutsche Frau?

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Ein Kommentar zu Star und Diva

  1. Die „blonde langweilige deutsche Maid zum Vorbild für die deutsche Frau“ hatte im Film des Nationalsozialismus keine überragende Bedeutung. Weder Zarah Leander, noch Olga Tschechowa waren blonde Maiden, noch waren sie langweilig, Lilian Harvey war blond, aber keine Maid, sondern eine (schauspielerisch unbegabte) Tänzerin, Marianne Hoppe blieb auch nach dem Krieg, was sie immer gewesen war: eine große Schauspielerin, Marika Rökk war nicht deutsch. Der deutsche Film dieser Zeit war, verglichen mit Hollywood, viel naiver, viel weniger professionell, aber er war nicht blöd. Daß die neurotische Zicke Marlene Dietrich kein Vorbild für die deutsche Frau wurde, ist auch ein Glück. Im übrigen finde ich langweilige blonde Maiden gar nicht so schlecht, verglichen mit der heutigen weiblichen Unterschicht, deren Mitglieder mit weißem Lidschatten, abrasierten Augenbrauen, kanakisch-deutschem Dialekt und sturzbesoffen die deutschen und österreichischen Discos unsicher machen.

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