Mephisto und wir

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Wir leben in einer offenen freiheitlichen Gesellschaft –
das behaupten wir gerne in den amerikanischen und europäischen Demokratien. Ist dem wirklich so? Oder sind wir in unserer Entwicklung stehengeblieben, festgefahren?

Gefühl der Freiheit (Öl auf Leinwand)

Gefühl der Freiheit (Öl auf Leinwand)

 Obama, der Friedensnobelpreisträger, galt als Hoffnungsträger, doch für was? Er konnte nicht den Weltfrieden herbei politisieren, ebenso wenig wird es Herrn Romney gelingen. Europa ist erstarrt in der Schuldenkrise, die Wachstumspirale stockt. Wir verharren im faustischen Denken: wir wollen wissen, „was die Welt im Innersten zusammenhält“ (Forschung/Bildung)., wir wollen festhalten, was wir besitzen und an Schönem erfahren haben in materieller Hinsicht. Dem Egomanen Dr.Faustus war Mephisto ein willkommener Begleiter, der charmant sagte:“ (Ich bin).. ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft,“ (.. dann gilt auch der Umkehrschluss).

 Mephisto (Öl auf Leinwand)

Mephisto (Öl auf Leinwand)

Eine freie offene Gesellschaft sollte aber mehr sein, als Besitz zu erarbeiten (wenn man denn Arbeit hat), in alle Welt reisen zu können, sagen und lieben zu können, wen oder was man will. Wohlstand und Freiheit für alle, ja klar! Das geht aber nur in Empathie mit unseren Mitmenschen, Mitgeschöpfen und unserer Umwelt. Die geistige Evolution der Menschheit hat nur eine Chance, wenn wir auch den Verstand in Verbindung mit dem Geist benutzen, und die Ergebnisse für uns alle in die Realität umsetzen.

Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben, der täglich sie erobern muss. (Goethe) 


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